Wir sind leidenschaftliche Diiiebe! Warum Meerschweinchen sich das Essen aus dem Mund klauen?

Wir sind leidenschaftliche Diiiebe! Warum Meerschweinchen sich das Essen aus dem Mund klauen?

Hallo du – hier ist wieder Pippa, deine Meerschweinchenlehrerin.

Heute reden wir über ein Verhalten, das uns Meerlis weltberühmt gemacht hat.
Nein, nicht unser Popcornen.
Nein, auch nicht unser elegantes „Ich-tu-so-als-hör-ich-dich-nicht“-Weglaufen.

Ich spreche von unserem größten Talent:

M U N D R A U B.
Professionelles Essen-Aus-dem-Mund-klauen.
Handwerklich sauber, blitzschnell und immer mit einem kleinen Funken Frechheit.

Du glaubst, wir machen das, weil wir böse sind?
Nein. Wir sind einfach… Meerlis und haben mächtig Spaß dabei!

Hier erfährst einige Gründe, warum wir diese Veranlagung haben. Ich erzähle dir das hier mit einem Augenzwinkern.

1. Der uralte Instinkt: Was du hast, will ich auch

Wenn du uns eine perfekte Gurkenscheibe präsentierst – saftig, rund, köstlich – dann weiß jedes Meerli sofort:

„Moment. Wenn DU das hast, ist das besser als meins.“

Das ist ein uraltes Gruppenverhalten:

Was ein Schwein frisst, muss es 1. essbar und 2. lecker genug sein, um darum zu streiten.

Warum suchen, wenn man direkt beim „Gurke-am-Kumpel“-Service zugreifen kann?<ggg>

2. Rangordnung – und der stille Meerli-Knigge

Wir Meerlis haben eine Rangordnung.
Die läuft nicht über Wahlen, nicht über Diskussionen, auch nicht über Abstimmungen.

Sie läuft über Futter.

Das sieht dann so aus:

  • Höherrangige: „Her damit.“
  • Niederrangige: „Bitte sehr… ich wollte das eh nicht essen…“

Und nein, das ist nicht gemein.
So lösen wir Konflikte ohne Klopperei.
Der Mundraub ist also Teil unseres Sozialverhaltens.

3. Wir sind Genießer… aber auch Pragmatiker

Meeris lieben Futter.
Wirklich.
Von allen Seiten.
Am liebsten gleichzeitig.

Und: Warum eine eigene Knolle anknabbern, wenn man dem Freund das bereits fein angefutterte Stückchen wegnehmen kann?

Effizienz ist alles.

4. Baby-Meeris und der „Spielmodus“

Bei Jungtieren ist es oft reines Spielen.

Ein Stück Paprika wird zum Wanderpokal.
Einer läuft damit los, die anderen jagen hinterher.
Es sieht aus wie Sport – und fühlt sich auch so an. Dass wir dabei mächtig Spaß haben, ist kaum zu übersehen.

5. Mundraub ist für Meerlis eine Meisterschaft

Schon die kleinsten, kaum ein paar Tage alt, üben schon sich das Futter aus dem Mund zu stehlen. Und egal wie alt wir Meerlis werden, solange wir schnell genug sind, machen wir mit bei diesem Sport. Das hält gesund und bringt auch Spaß in die Gruppe. 

Also, sei darauf gefasst, selbst wenn du viele, schöne, mundgroße Happen bereit stellst, die Gurke aus Nachbar’s Mund schmeckt einfach viel besser.

6. Muss man eingreifen?

Nein – außer:

  • ein Tier wird ständig bedrängt
  • eines kommt nie ans Futter
  • es gibt Stress quietschen ohne Ende
  • oder ein Schwein verliert Gewicht

7. Pippas Fazit

„Mundraub ist kein Verbrechen – es ist Meerli-Kultur.“

Wir sind echte Meisterdiebe,

Mundraub ist unsere heimliche Liebe.

Mundraub das ist Leidenschaft,

daraus machen wir ne Meisterschaft!

Regeln dafür, die gibt es nicht,

Gewinner ist der frechste Wicht!

Der Futternapf ist voll und voller,

doch der Halm aus Nachbars Mund ist viel toller!

Wenn wir uns das Futter aus dem Mund klauen, heißt das:
Wir leben miteinander, spielen, testen Grenzen aus und kommunizieren.

Und manchmal – ganz manchmal – teilen wir sogar.

Ein kleines Stück.

Vielleicht.

Wenn du Glück hast.

Wenn wir uns das Futter aus dem Mund klauen, heißt das:
Wir leben miteinander, spielen, testen Grenzen aus und kommunizieren.

Und manchmal – ganz manchmal – teilen wir sogar.

Ein kleines Stück.

Vielleicht.

Wenn du Glück hast.

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